1000 Wirklichkeiten - 100 Jahre GDL/DFA

Festwoche im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

9. bis 13. Oktober 2019

Das 100-jährige Jubiläum der GDL/DFA wird vom 9. bis 13. Oktober im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg ausgiebig zelebriert. Es soll ein echtes Fest der Fotografie werden mit Preisverleihung, Projektionen, Vorträgen, Talkrunden, Dialogen, Portfoliowalk, Party und Ausstellungen, die einen Einblick in das Schaffen von Mitgliedern der DFA der letzten 100 Jahre gibt.


Detaillierte Informationen zu allen Beiträgen finden Sie unter: Tagungsprogramm.


Bildbeiträge

Johanna Jackie Baier, Olaf Otto Becker, Peter Bialobrzeski, Kurt Buchwald, Simone Demandt, Thekla Ehling, Dörte Eißfeldt, Klaus Elle, Hendrik Faure, Andreas Gefeller, Andreas Herzau, Arwed Messmer, Achim Mohné, Timm Ulrichs, Andreas Weinand, Wolfgang Zurborn

Dialoge
moderiert von Ute Behrend und Ingo Taubhorn

Lois Hechenblaikner und Wolfgang Müller
Meinrad Schade und Lukas Einsele
Katharina Bosse und Linn Schröder

Vorträge

Prof. Dr. Gottfried Jäger, Dr. Petra Bopp und Ute Wrocklage, Prof. Manfred Schmalriede, Dr. Marlene Schnelle-Schneyder

Talkrunden

Der Kunstmarkt und die Fotografie Moderation Thomas Elsen, mit Anne-Marie Beckmann, Thomas Zander und Simone Klein

Geschichten und Geschichte zur GDL/DFA Moderation Ingo Taubhorn, mit Prof. Dr. Gabriele Betancourt Nuñez, Dr. Marlene Schnelle-Schneyder, Prof. Dr. Gottfried Jäger und Prof. Manfred Schmalriede

Neue Formen der Fotografie im digitalen Zeitalter Moderation Boris Eldagsen, mit Beate Gütschow, Alex Grein, Michael Reisch und Achim Mohné

Führungen

Ausstellung 1000 Wirklichkeiten - 100 Jahre GDL/DFA mit Wolfgang Zurborn (verantwortlicher Kurator),
Ausstellung zur Geschichte der GDL/DFA mit Corinna Weidner und Wolfram Janzer

Portfoliowalk

20 ausgewählte Positionen junger deutscher Fotografie

Party 1000 Wirklichkeiten

Daniel Schumann The End of Winter

l.o.: Robin Hinsch, r.o.: Axel Beyer, l.u.: Karina-Sirkku Kurz, r.u.: Loredana Nemes

14. Portfoliowalk der DFA im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

10. Oktober 2019

Die Förderung von ganz aktuellen fotografischen Positionen der Fotografie ist die zentrale Aufgabe der Deutschen Fotografischen Akademie und aus diesem Grund veranstaltet sie auch im Rahmen der Festwoche zum 100-jährigen Jubiläum der GDL/DFA vom 9. bis 13. Oktober wieder einen Portfoliowalk. Dieser findet am 10.10.2019 von 16-19 Uhr im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg statt.

Der Portfoliowalk hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil der DFA-Tagungen etabliert. Er bietet vielen Fotografinnen und Fotografen die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und hilfreiche Kommentare und Ratschläge von Experten aus Theorie und Praxis zu bekommen.


Bewerbung für den Portfoliowalk



10 Bilder, jpgs, 1200 Pixel (lange Seite),

Text zur Arbeit, max 1000 Zeichen

und eine aktuelle Biografie
bitte senden an:
mail@wolfgangzurborn.de

Einsendeschluss: 8.9.2019
Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bis Mitte September benachrichtigt.

Die Jury:

Ingo Taubhorn, Präsident der DFA
Dr. Angela Hildebrand, Vizepräsidentin der DFA
Dr. Jürgen Scriba

Andreas Langen
Wolfgang Zurborn

Die überzeugendsten Portfolios werden im Magazin der DFA veröffentlicht.


Der Tagungsort

Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, Deichtorstraße 1, 20095 Hamburg

deichtorhallen.de

oben: 13. Portfoliowalk der DFA, Deichtorhallen Hamburg, Dezember 2018
unten: Stefanie Minzenmay, Veröffentlichung ihres von der Jury ausgewählten Portfolios im DFA Magazin Nr.34

Manfred Kage (Delitzsch 04.10.1935 – 09.08.2019 Tübingen)

Nachruf für DFA, 26.08.2019

„Nachdem man viele hundert Male ein Präparat derselben Substanz kristallisiert hat, dringt man langsam in ihren Charakter ein. Nach mehrstündiger Arbeit, die durchaus einer Meditation ähnelt, nimmt man eigenartige Dinge wahr. Wenn man sich derart mit dem Wesen einer Substanz identifiziert, lässt sich kaum mehr unterscheiden, ob „man“ ein Bild schafft, oder ob man es sich gefallen lässt, wie es entsteht.“ So beschreibt Manfred Kage eine schöpferische Situation, in der er sich „mit seinem Gegenstande innigst identisch macht“ (Goethe) und auch mit seinem technischen Instrumentarium eins wird. Der technische Apparat ist hier nicht Hemmnis, sondern wird zu einer schöpferischen Instanz, die ihn zu bildnerischer Erkenntnis führt. Für dieses Einswerden mit seinem Fach habe ich Manfred Kage stets geschätzt und bewundert. Nun ist der Wissenschaftsfotograf, Medienkünstler und Freund am 9. August 2019 im Alter von 83 Jahren in Tübingen gestorben.

Er hinterlässt ein großes Werk. Es wird in dem von ihm gegründeten Institut für wissenschaftliche Fotografie und Kinematografie von seiner Familie auf Schloss Weißenstein bewahrt und fortgeführt. Seinen Kern bildet die Mikrofotografie mit ihrem weitgreifenden Umfeld, ergänzt durch reiche Bild-, Text- und Gerätesammlungen. Das alles aus kleinen Anfängen heraus. Manfred Kage begann als Chemotechniker mit Materialprüfungen in der chemischen Industrie und verband dies mit einem Privatstudium der Malerei. So war er technisch wie bildnerisch geschult und begann bei seiner Tagesarbeit auch davon unabhängige „Bilder“ zu sehen. Danach ersann er zahlreiche unkonventionelle bildgebende Verfahren, von denen sich die Polarisationsoptik als das ergiebigste erwies. Mit dem von ihm 1957 entwickelten „Polychromator“ gelangen ihm eindrucksvolle technische Bilder ihrer Zeit.

Ihre ersten internationalen Auftritte waren ein Ereignis. So zeigte das Kunsthaus Zürich 1964, zeitgleich mit dem Zürcher Magazin DU frühe Arbeiten Kages: „Polychromatische Variationen“ als großformatige „Cilchrome Prints“. Im Kontext zu der damals noch vitalen Künstlerszene der Zürcher Konkreten erschienen diese wilden, unabhängigen Fotokompositionen wie Konterbande – und so blieben sie im Kunstkontext lange Zeit Fremde. Sie zehrten aus anderen Quellen und verwirklichten sich mit neuen Mitteln. Doch längst sind sie als eigenschöpferische fotografische Bildleistungen anerkannt. Kages Leitbilder waren die berühmten Zeichnungen der „Kunstformen der Natur“ des deutschen Zoologen und Evolutionsbiologen Ernst Haeckel (1834-1919). Auch schätzte er die „Formen des Mikrokosmos“ des Bielefelder Grafikers und Fotografen Carl Strüwe (1898-1988), Pionier der künstlerischen Mikrofotografie ab 1926. Im Frühjahr 1966 zeigte die Werkkunstschule Bielefeld Werke des Altmeisters zusammen mit dem damals jungen Kollegen dieses Genres in einer vergleichenden Doppelausstellung. Danach konnte man den erfolgreichen Weg Manfred Kages über viele Stationen hinweg verfolgen.

Seinen künstlerische n Weg beobachteten wir auch innerhalb der Deutschen Fotografischen Akademie DFA. Manfred Kage war berufenes Mitglied ihrer Vorgängereinrichtung, der Gesellschaft Deutscher Lichtbildner GDL, seit 1969 und stellte seine Arbeiten auf deren Jahrestagungen in Leinfelden-Echterdingen mehrfach zur Diskussion. Anlässlich des 150. Geburtsjahres der Fotografie und zeitgleich zum 70. Jahrestag der Akademie im Jahr 1984 nahm er mit einem außergewöhnlichen Beitrag „Siliziumwelt: Chips. Mikrofotografie 1984“ an der Jubiläumsausstellung „Dokument und Erfindung – Fotografien aus der Bundesrepublik Deutschland 1945 bis heute“ teil. Seine Aufnahmen im Auflicht-Inferenzkontrast-Mikroskop bildeten einen Glanzpunkt der Schau, die in Berlin, Freiburg i. Br. und in Philadelphia gezeigt wurde.

2012 verlieh die Deutsche Gesellschaft für Photographie DGPh Manfred Kage ihren Kulturpreis für sein fotografisches Gesamtwerk. Die Deutsche Fotografische Akademie ehrt den Verstorbenen postum mit seinem Beitrag zum 100-jährigen Bestehen der Akademie „Calendulablüte (Calendula officinalis), Detailaufnahme“ 2019 in Hamburg. Sie wird sein Andenken und seinen Beitrag zur Bildkunst Fotografie stets bewahren.

Gottfried Jäger

 

 

 

Manfred Kage

 

Tagung der DFA im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

7.- 9. Dezember 2018

Die Deutsche Fotografische Akademie lädt ein zur Wintertagung der DFA im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg vom 7.- 9. Dezember 2018.

Am Freitag, dem 7. Dezember findet die nicht öffentliche Mitgliederversammlung der DFA statt.

Am Samstag und Sonntag, dem 8. und 9. Dezember, sind alle herzlich eingeladen zu einem umfangreichen Programm mit Bildpräsentationen von Mitgliedern der DFA und eingeladenen Gästen sowie theorethischen Beiträgen zur Fotografie. Eine Anmeldung zur Tagung ist nicht notwendig und der Eintritt ist frei.

Detaillierte Informationen zu allen Beiträgen finden Sie unter: Tagungsprogramm.

Kurt Buchwald Limes Mundi – Die Umkehrung der Sicht | Fotografie

 

13. Portfoliowalk der DFA im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

8. Dezember 2018

Die Förderung von ganz aktuellen fotografischen Positionen der Fotografie ist die zentrale Aufgabe der Deutschen Fotografischen Akademie und aus diesem Grund veranstaltet sie auch bei dieser Tagung wieder einen Portfoliowalk.
Dieser findet am 8.12.2018 von 18-21 Uhr im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, statt.

Der Portfoliowalk hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil der DFA-Tagungen etabliert. Er bietet vielen Fotografinnen und Fotografen die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und hilfreiche Kommentare und Ratschläge von Experten aus Theorie und Praxis zu bekommen.


Bewerbung für den Portfoliowalk



10 Bilder, jpgs, 1200 Pixel (lange Seite),

Text zur Arbeit, max 1000 Zeichen

und eine aktuelle Biografie
bitte senden an:
mail@wolfgangzurborn.de

Einsendeschluss: 31.10.2018
Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bis Mitte November benachrichtigt.

Die Jury:

Ingo Taubhorn, Präsident der DFA
Celina Lunsford, Vizepräsidentin der DFA
Jürgen Scriba

Andreas Langen
Wolfgang Zurborn

Die überzeugendsten Portfolios werden im Magazin der DFA veröffentlicht.


Der Tagungsort

Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, Deichtorstraße 1, 20095 Hamburg

deichtorhallen.de

oben: 11. Portfoliowalk der DFA, Deichtorhallen Hamburg, November 2017
unten: Katrin Streicher, Veröffentlichung ihres von der Jury ausgewählten Portfolios im DFA Magazin Nr.33

 

Tagung der DFA im NRW-Forum Düsseldorf

21.- 22. April 2018

Die Deutsche Fotografische Akademie lädt ein zur Frühjahrstagung der DFA im NRW-Forum Düsseldorf vom 21.-22. April 2018.

Ein lebendiger und oft auch kontroverser Diskurs über das Medium Fotografie und ihre Verwendung im Kontext der zeitgenössischen Kunst macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus. Ein großes Spektrum an zeitgenössischen Strategien der künstlerischen Fotografie zwischen Dokumentation und Inszenierung werden bei der Tagung von langjährigen Mitgliedern der DFA ebenso wie von eingeladenen Gästen präsentiert.

Detaillierte Informationen zu allen Beiträgen finden Sie unter: Tagungsprogramm.

Nikita Teryoshin Das hornlose Erbe

Tagung der DFA im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

25.- 26. November 2017

Die Deutsche Fotografische Akademie und das Haus der Photographie laden ein zur Wintertagung der DFA in den Deichtorhallen Hamburg am 25./26. November 2017.

Ein lebendiger und oft auch kontroverser Diskurs über das Medium Fotografie und ihre Verwendung im Kontext der zeitgenössischen Kunst macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus. Eine großes Spektrum an zeitgenössischen Positionen der Fotografie zwischen Dokumentation und Inszenierung werden bei der Tagung von langjährigen Mitgliedern der DFA ebenso wie von eingeladenen Gästen präsentiert.

 

Detaillierte Informationen zu allen Beiträgen finden Sie unter: Tagungsprogramm.

 

Bildpräsentationen

Amin El Dib, Claudia Fährenkemper, Andy Heller, Timo Hoheisel, Gisoo Kim, Andreas Lang, Knut Wolfgang Maron, Arwed Messmer, Loredana Nemes, Meinrad Schade, Ann-Christine Woerhl

Vorträge

PD Dr. Andrea Gnam Die Knochen sehen – Blinde in der Fotografie, ein neues Bewusstsein?
Prof. Dr. Christoph Schaden, TH Nürnberg Das andere Schweigen - Zur Rezeptionsgeschichte des epochalen Fotobuchs The Silence von Gilles Peress
Dr. Christiane Stahl NAUTILUS - Schnecken, Muscheln und andere Mollusken in der Fotografie

Führung

Ingo Taubhorn führt durch die aktuelle Ausstellung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg
Alex Soth Gathered Leaves, Peter Bialobrzeski Die Zweite Heimat

 

oben: Gisoo Kim Verlängerte Landschaft 2012, gestickt auf Fotocollage, 140x90cm
unten: Meinrad Schade Unresolved - Israel und Palästina 2013 bis 2017

11. Portfoliowalk der DFA

Die Deutsche Fotografische Akademie lädt ein zum 11. Portfoliowalk in den Räumen des Hauses für Photographie, Deichtorhallen Hamburg am 25.11.2017, 18-21 Uhr.

Der Portfoliowalk hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil der DFA-Tagungen in den Deichtorhallen etabliert. Er bietet vielen Fotografinnen und Fotografen die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und hilfreiche Kommentare und Ratschläge von Experten aus Theorie und Praxis zu bekommen.

Die ausgewählten Fotograf/Innen dieses Mal sind: Theresa Albers, Katrin Bauer, Daniela Friebel, Michael Haus, Hengame Hosseini, Irina Kholodna, Lars Klingenberg, Andreas Kremer, Stefanie Minzenmay, Toms Mutulis, Ingmar Nolting, Arne Piepke, Willy Puchner, Kalinka Schuett, Max Slobodda, Nils Stelte, Maria Sturm, Nora Ströbel, Anna Tiessen, Doro Zinn

Die 5 überzeugendsten Portfolios werden im Magazin der DFA veröffentlicht.

 

Maria Sturm You don‘t look Native to me

Tagung der DFA in Leinfelden-Echterdingen

28.- 30. April 2017

 

Link zum Tagungsprogramm.

 

Präsentationen

Simone Demandt • Amin El Dib • Alex Heide • Marc Junghans • Peter Loewy • Kai Loges + Andreas Langen •  Eva-Maria Lopez • Torsten Schumann • Dieter Seitz • Ruth Stoltenberg 

Alternative Formen der fotografischen Lehre

Celina Lunsford FFF Akademie - Fotografie Forum Frankfurt
Wolfgang Zurborn Lichtblick School Köln

Vorträge

Daniela Baumann Forschung, Interpretation, Vermittlung: The Walther Collection
Ferit Kuyas vfg Nachwuchsförderpreis für Fotografie

Ausstellung

vfg Nachwuchsförderpreis für Fotografie
"Privat View" für die Besucher/Innen der DFA Tagung
Samstag, 29.4., 19 Uhr
UNO ART SPACE, Ute Noll, Liststr. 27, 70180 Stuttgart

Der Tagungsort

Zehntscheuer
Maiergasse 8, 70771 Echterdingen

 

Torsten Schumann, Perceptions, 2015.

Tagung der DFA im H2-Zentrum für Gegenwartskunst Augsburg

3./4. Dezember 2016

 

Link zum Tagungsprogramm.

 

Ausstellung

Not Here Yet - kuratiert con Celina Lunsford und Thomas Elsen

Die teilnehmenden Künstler/Innen sind u.a.
Andy Heller, Omar Imam, Ferit Kuyas, Vitus Saloshanka, Johanna Diehl, Hamish Fulton, Alberto García Alix, Charlotte Moth, Burkhard Schittny, Susanne Wellm 

Vortrag

PD.Dr. Andrea Gnam Textiles Gedächtnis oder Wörterbuch der Armut?

Präsentationen

Ute Behrend • Thomas Brenner • Patrik Budenz • Ralf Cohen • Esther Hagenmaier • Haubitz + Zoche • Lois Hechenblaikner • Birte Kaufmann • Rosa Roth • Meinrad Schade • Erasmus Schröter • Daniel Schumann • Jürgen Scriba • Catrine Val

Der Tagungsort

H2 – Zentrum für Gegenwartskunst
Beim Glaspalast 1, D-86153 Augsburg
  h2-zentrumfuergegenwartskunst@augsburg.de
T +49 (0) 821 / 324 41 69

 

Erasmus Schröter, Komparsen

10. Portfoliowalk der DFA im H2-Zentrum für Gegenwartskunst Augsburg

3. Dezember 2016

Die Deutsche Fotografische Akademie lädt ein zum 10. Portfoliowalk in den Räumen des H2-Zentrum für Gegenwartskunst Augsburg am 3.12.2016, 18-21 Uhr.

Der Portfoliowalk hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil der DFA-Tagungen etabliert. Er bietet vielen Fotografinnen und Fotografen die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und hilfreiche Kommentare und Ratschläge von Experten aus Theorie und Praxis zu bekommen. 20 von einer Jury ausgewählten Fotograf/Innen präsentieren ihre Bilder in den Räumen des H2-Zentrum für Gegenwartskunst Augsburg, wofür ihnen jeweils ein Tisch zur Verfügung steht.

Die beteilgten Fotograf/Innen sind:

Britta Baumann, Ulla Deventer, Anna Ehrenstein, Claudia Fährenkemper, Stefan Hammer, Jana Hartmann, Hengameh Hosseini , Hannes Jung , Irina Kholodna, Martin Lamberty, Sergiy Lebedynskyy, Kristina Lenz , Ingmar Björn Nolting, Annina Oliveri, Rafa Raigon, Fabian Rockenfeller, Jewgeni Roppel, Kirstin Schmitt, Miriam Stanke, Katrin Streicher

Die Jury bildete:


Ingo Taubhorn, Präsident der DFA und Kurator des Hauses der Photographie
Celina Lunsford, Vizepräsidentin der DFA
Jürgen Scriba, Geschäftsführer der DFA
Andreas Langen
Wolfgang Zurborn

Katrin Streicher, Night Time Tremors

 

Tagung der DFA im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

6.- 8. Mai 2016

 

Bildpräsentationen

Renate Aller, Johanna Jackie Baier, Christoph Bangert, Hendrik Faure, Peter Gauditz, Dirk Gebhardt, Göran Gnaudschun, Robin Hinsch, Matthias Jung, Jaschi Klein, Linn Schröder, Joachim Schumacher

Vorträge

Brigitte Woischnik - Ist Modefotografie Kunst oder Kommerz?
Dr. Angela Hildebrand - Street Photography, Privatsphäre versus Kunstfreiheit – ein unlösbarer Konflikt?

Führung

Ingo Taubhorn führt durch die aktuelle Ausstellung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg Ken Schles, Jeffrey Silverthorne, Miron Zownir

 

Detaillierte Informationen zu allen Beiträgen finden Sie unter: Tagungsprogramm.

Drei Schatten, © Jaschi Klein

Die DFA trauert um Gerhard Vormwald

Ein Nachruf von Wolfgang Zurborn

„Der unhintergehbare Zauber der Dinge“ - dieser Titel zur Vorstellung der künstlerischen Arbeit von Gerhard Vormwald im Bulletin der Deutschen Fotografischen Akademie 2011 bringt es auf den Punkt, worum es diesem experimentierfreudigen Geist gegangen ist. Das Verhältnis zu seiner Umwelt ist nicht geprägt von einer rationalen, zweckorientierten Sicht. Mit ungewöhnlichen Abbildungstechniken, surrealen Inszenierungen und irritierenden Perspektiven befreit er die Gegenstände, die uns im Alltag begegnen, aus der Fessel ihrer Funktionalität und ermöglicht ihnen damit eine autonome Eigenständigkeit. Das Laub in der Schubkarre entwickelt eine eigene Choreografie und die im Raum schwebenden Kartoffeln widersetzen sich den Gesetzen der Schwerkraft.

Für Gerhard Vormwald gab es nicht den einen richtigen Blick auf die Welt. Jenseits jeglicher festgefahrenen Ideologie erforschte er unermüdlich neue Wege, mit ihr in einen fruchtbaren Dialog zu treten. Diese offene Haltung zur Wahrnehmung unserer Lebensräume vermittelte er auch seinen Student/Innen, die er auf dem Weg zu individuellen künstlerischen Positionen mit vollem persönlichen Einsatz unterstützte. Bei einem Vortrag in seiner Klasse an der FH Düsseldorf konnte ich den Enthusiasmus spüren, den er dort gesät hatte und bei der Vorstellung einiger seiner Student/Innen bei einer Tagung der DFA wurde das großartige kreative Potential seiner Lehre sichtbar.

Seit 2011 war Gerhard Vormwald ein äußerst aktives Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie und stellte immer wieder neue Beispiele seiner ungebremsten künstlerischen Produktivität vor. Seine von spielerischer Experimentierfreude geprägten Werkreihen sind bei den kontroversen Diskussionen im Rahmen der DFA-Tagungen durchaus auch auf Gegenwind gestossen, aber gerade diese Streitbarkeit verhinderte nicht die Weiterentwicklung seiner Arbeit, sondern bildete für ihn eher einen antreibenden Motor für sein Schaffen.

Die Leidenschaft für das Medium Fotografie entwickelte er schon 1969 bei seiner Arbeit als Theaterfotograf am Nationaltheater Mannheim. International bekannt wurde er als Werbefotograf und mit seinen Titelbildern für diverse deutsche Magazine erreichte er ein großes Publikum. Kommerzieller Erfolg war aber nie sein vorrangiges Ziel. Seine Erfüllung suchte er vielmehr in der Freiheit der Kunst.

Mit seinem Tod am 9. März im Alter von 68 Jahren verliert die Deutsche Fotografische Akademie einen hervorragenden Künstler und einen wunderbaren Menschen. Wir sind unendlich traurig.

 

 

Phenomena Wheelbarrow No. 2, 2004, © Gerhard Vormwald

Gerhard Vormwald bei der Tagung der DFA im Leinfelden-Echterdingen 2013.  „Gerhard being Gerhard reflecting on the life around him“ (Celina Lunsford)

Tagung der DFA im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

6.- 8. Mai 2016

Die Jahrestagung der Deutschen Fotografischen Akademie findet in diesem Jahr im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, statt. Das detaliierte Programm der Tagung wird in Kürze auf dieser Website veröffentlicht.

9. Portfoliowalk der DFA

Die Deutsche Fotografische Akademie und das Haus der Photographie laden ein zum 9. Portfoliowalk in den Deichtorhallen Hamburg am 7.5.2016, 18-21 Uhr.

Der Portfoliowalk hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil der DFA-Tagungen in den Deichtorhallen etabliert. Er bietet vielen Fotografinnen und Fotografen die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und hilfreiche Kommentare und Ratschläge von Experten aus Theorie und Praxis zu bekommen. Auch in diesem Jahr können Sie sich wieder für eine Teilnahme am Portfoliowalk bewerben. Die 20 ausgewählten Fotograf/Innen präsentieren ihre Bilder in den Räumen der Deichtorhallen, wofür ihnen jeweils ein Tisch zur Verfügung steht.

Portfoliowalk der DFA 2013 im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg.

Beitrag von Anna Charlotte Schmid, Teilnehmerin des Portfoliowalks 2013 im DFA Magazin Nr. 30, Mai 2014