Tagung der DFA im Haus der Photographie

Deichtorhallen Hamburg 29./30. November 2014

Die Deutsche Fotografische Akademie und das Haus der Photographie laden ein zu einer Tagung in den Deichtorhallen Hamburg am 29. und 30. November 2014.

Führungen:

Hans-Michael Koetzle und Ingo Taubhorn führen durch die Ausstellung "AUGEN AUF! – 100 Jahre Leica-Fotografie" im Haus der Photographie führen. Dr. des. Esther Ruelfs gibt einen Einblick in die von ihr kuratierten Ausstellung "Fette Beute. Reichtum zeigen" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.

Vortrag:

Dr. Isabel Florêncio-Pape - Erzählungsstrategien in der Sprache der Fotografie.

Bildpräsentationen:

Ralf Cohen, Stefan Gara, Dirk Gebhardt, Andrej Glusgold, Karen Irmer, Wolfram Janzer, Leon Kirchlechner, Andreas Langen, Michael Reisch, Joachim Schumacher, Andreas Trogisch, Heinrich Voelkel, Wolfgang Zurborn.

Portfoliowalk:

Jo Albert, Johanna Jackie Baier, Monika Barth, Jasper Bastian, Nadja Bournonville, Martina Ehlers, Hendrik Faure, Philip Frowein, Siegfried Hansen, Oliver Hartung, Alexandra Heide, Henning Kreitel, Christina Morkel, Lara Mouvée, Sonja Och, Andreas Oetker-Kast, Dieter Roeseler, Daniel Schumann, Torsten Schumann, Nichole Velasquez, Christine E Wiegand.

Heinrich Voelkel Die schreckliche Stadt – Architektur der Zerstörung und des Wiederaufbaus

Das neue Magazin der DFA

Magazin bei issuu.com online lesen

Mit Beiträgen der neuen Mitglieder: Andrea Diefenbach, Boris Eldagsen, Dr. Thomas Elsen. Klaus Heider, Matthias Leupold, Robert Harding Pittman und Eva Schmeckenbecher

Vorgestellt werden ebenfalls ausgewählte Teilnehmer/Innen des Portfoliowalks 2013 im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg: Anna Charlotte Schmid, Ina Schoenenburg, Isabelle Pateer, Jan Maschinski und Jenny Bewer.

Theoriebeiträge von PD Dr. Andrea Gnam und Prof. Dr. Gabriele Betancourt Nunez und Notizen der Tagung in Hamburg 2013 von Andreas Langen.

Konzept und Gestaltung: musen design,
Redaktion: Andreas Langen

DFA Magazin Nr. 30, Mai 2014

Jahrestagung der Deutschen Fotografischen Akademie

9. - 11. Mai 2014

Die Jahrestagung der Deutschen Fotografischen Akademie findet in diesem Jahr wieder in der Zehntscheuer in Echterdingen statt. Beiträge von Mitgliedern und Gästen am Samstag und Sonntag bieten ein Forum zur Auseinandersetzungen über die Möglichkeiten der zeitgenössischen Fotografie.

Mit Beiträgen von: Simone Demandt, Harald Fuchs, David Grabiniok, Kirill Golovchenko, Krystyna Kauffmann, Ferit Kuyas, Andreas Langen, Stephen Mooney, Marlene Schnelle-Schneyder, Nadine Preiß/Damian Zimmermann.

Fotoprojekt elf uhr elf: Theodor Barth, Ute Behrend, Thekla Ehling, Dirk Gebhardt, Matthias Jung, David Klammer, Frederic Lezmi, Nadine Preiß und Wolfgang Zurborn

Studen/Innen von Katharina Bosse: Kathrin Ahäuser, Norbert Eilers, Andrea Grützner, Simon Holischka.

Studen/Innen von Yvonne Seidel: Maria Bayer, Marco Dirr, Felix Nürmberger.

Harald Fuchs, Die Fotografie als Teil einer medialen Inszenierung

Kulturpreis 2014 der DGPh an Prof. Dr. Gottfried Jäger

Gottfreid Jäger ist seit 1977 Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie, war von 1983–1992 deren Präsident und ist seit 1992 Ehrenmitglied. 1996 erhielt er die David-Octavius-Hill-Medaille der DFA. Wir freuen uns daher ganz besonders über diese hochkarätige Auszeichnung und gratulieren sehr herzlich.

Prof. Dr. Gottfried Jäger ist seit den 1970er Jahren einen wichtiger Impulsgeber für die Fotografie - als Künstler, Vermittler, Kurator, Wissenschaftler und Ideengeber vieler Projekte. 

Gottfried Jäger (geboren 1937 in Burg) hat nach seiner Gesellenprüfung als Fotograf in Bielefeld und anschließender Meisterprüfung in Köln an der dortigen Staatlichen Höheren Fachschule für Photoingenieurwesen studiert. Von 1960–1972 war er Fachlehrer für Fotografie an der Werkkunstschule Bielefeld, von 1972–2002 an der Fachhochschule Bielefeld Professor für Fotografie mit den Lehrgebieten künstlerische Grundlagen der Fotografie, Fotografik und Generative Bildsysteme. 2011 promovierte er zum Dr. phil. an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft mit einer Arbeit zum Werk des MikroFotografen Carl Strüwe.

Gottfried Jäger hat maßgeblich die „Bielefelder Schule der Fotografie“ begründet und über Jahrzehnte wichtige Impulse für die Ausrichtung des Studiums in Bielefeld gegeben. Die Bielefelder Fotosymposien sind seit mehr als 30 Jahren ein wichtiger Ort der Theoriebildung. 

Schon in den 60er Jahren entwickelt Gottfried Jäger den Begriff der „Generativen Photographie“ und arbeitet eng mit Herbert W. Franke, Hein Gravenhorst, Kilian Breier, Pierre Cordier und Karl Martin Holzhäuser zusammen. Seine künstlerische Arbeit in Form von Fotopapierarbeiten, Fotoobjekten und Installationen wird ergänzt durch die historische und kunstwissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der „Bildgebenden Photographie“. 

Zum 150jährigen Jubiläum der Fotografie 1989 war Jäger maßgeblich an der Ausstellung und dem Katalog zu „Das Foto als autonomes Bild“ mit J.A. Schmoll gen. Eisenwerth und Jutta Hülsewig-Johnen beteiligt. Dabei konnte er der bildgebenden Fotografie einen entsprechenden Stellenwert zuweisen. Die Entdeckung und Aufarbeitung des Werkes von Carl Strüwe ist ihm zu verdanken. 

Aus Anlass der Verleihung des Kulturpreises zeigt die Galerie Photo Edition in Berlin-Prenzlauer Berg (www.photo-edition-berlin.com) die Ausstellung „Gottfried Jäger: Fotografie der Fotografie“. Die Vernissage ist am 8. März von 15 bis 18 Uhr. Die Ausstellung wird bis zum 30. April zu sehen sein.

Der Preis wird am 7. März im Rahmen des DGPh-Symposiums „Missing Links & Forschungslücken“ im Auditorium der Berlinischen Galerie verliehen.

Träger des seit 1959 von der DGPh verliehenen Kulturpreises für bedeutende Leistungen in der Photographie sind unter anderem Prof. Klaus Honnef, Stephen Shore, Wolfgang Tillmans, Stephen Sasson, Edward Ruscha, Prof. F.C. Gundlach, David Hockney, Lennart Nilsson, Bernd und Hilla Becher, Henri Cartier-Bresson und Man Ray.

Prof. Dr. Gottfried Jäger